Mike Floyd

 

 

 

 

 

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Biografie:
Mike Floyd, geboren 1967 in Heidelberg, wohnt mit seiner Familie in Berlin.
Er studierte Publizistik, Psychologie und Theaterwissenschaft und war einige Jahre als Aufnahmeleiter im Filmbereich tätig. Seit vielen Jahren arbeitet er als freier Korrektor und Lektor und schreibt Kurzgeschichten, Drehbücher und Romane. Außerdem betrieb er einige Jahre das Amateur-Musik-Blog Homemade Lofi Psych (http://homemade-lofi-psychedelic.blogspot.de/), momentan aus Zeitgründen stillgelegt.
"Mein Credo lautet: keine Zensur im eigenen Kopf!
Es macht Spaß, alles Mögliche und Unmögliche auszuprobieren!
Jedes Genre, jeder Stil, jede Erzählperspektive, jedes Thema ist erlaubt. Denn nichts ist für einen Autor langweiliger, als immer wieder dasselbe zu schreiben oder, aufgrund irgendwelcher echten oder vermeintlichen Zwänge, schreiben zu müssen."
Und so finden sich in Mike Floyds Werk heitere, satirische oder melancholische Alltagsgeschichten aus Berlin ("Ein Loch im Zaun", "Begegnung") genauso wie abgedrehte psychedelische Science-Fiction-Storys und Romane ("Tetos Trip", "Tausend explodierende Sonnen", "Psychonaut") oder beängstigende Bewusstseinsstrom-Geschichten ("Der Blick").
Zuletzt ist sein psychedelischer Social-/Science-Fiction-Roman "PSYCHONAUT - Kampf um Neu-Berlin" als E-Book bei Amazon erschienen.
Blog http://mike-floyd.blogspot.de/
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5 Fragen an Mike Floyd:
 
Frage 1: Wie bist du zum Schreiben gekommen und seit wann schreibst du?
 
Bei mir fing das, wie wohl bei den meisten, mit dem Schreiben von Tagebüchern in meiner Jugendzeit an. Erste Gedichte und kurze Episoden und Geschichten folgten, die mit der Zeit offensichtlich besser wurden. (Einige von diesen frühen Schreibversuchen finden sich in meiner Kurzgeschichten-Sammlung: "Ich bin nicht Herr Wettermann und andere kurze Geschichten".)
Nach meinem Publizistik-Studium habe ich eine Zeitlang in der Filmbranche gearbeitet und auch mein erstes Drehbuch geschrieben. Das hat es immerhin in die ZDF-Redaktion "Das kleine Fernsehspiel" geschafft, ist am Ende aber leider doch nicht realisiert worden.
Mein erster Roman, der Sci-Fi "Psychonaut" folgten, der auch auf positive Resonanz bei einem kleinen Hamburger Verlag gestoßen ist, aber auch diesmal: Eine Veröffentlichung wurde im letzten Moment abgesagt, da der Verlag finaziell angeschlagen war. Jahrelang lag das Buch in der Schublade, bis ich mich kürzlich dazu entschlossen habe, es als Indie-Autor bei Amazon  als E-Book zu veröffentlichen.

Frage 2: Wenn du nur reich oder nur berühmt werden könntest, was würdest du wählen?
 
Eine sehr hypothetische Frage. Üblicherweise geht das eine mit dem anderen ja einher. Im Zweifelsfall würde ich mich für Reichtum entscheiden, da ein finanzielles Ruhekissen einem ermöglicht, sich voll und ganz der kreativen Arbeit zu widmen, ohne sich Sorgen machen zu müssen.

Frage 3: Was ist Schreiben für dich, wie wichtig ist es dir?
 
Letztendlich ist Schreiben eine Ausdrucksform, um einerseits eigene Erlebnisse zu verarbeiten, aber auch andererseits, um Fantasiewelten nach meinen eigenen Vortsellungen zu erschaffen.
Andere kreative Ausdrucksformen, in denen ich mich probiert habe, sind Musikmachen und Filme drehen. Insofern ist das Schreiben für mich nicht lebenswichtig, da ich mich auch anders kreativ ausdrücken könnte.
 

Frage 4: Was liest du? Genres, Autoren?


Am liebsten lese (und schreibe) ich irgendwie "abgedrehte" Geschichten. Da bietet sich natürlich Science Fiction an. Ich bin z. B. ein großer Philip-K-Dick- und Jeff-Noon-Fan. Außerdem liebe ich Haruki Murakami, der es schafft, diverse Genres zu vermischen, eine Prise Mystik hinzuzufügen und dadurch einen ganz eigenen Stil zu erschaffen. Ansonsten bin ich nicht festgelegt, ich lese fast alles querbeet.


Frage 5: Wenn ein Verlag an dich heranträte und dein Buch veröffentlichen wollte, was würdest du sagen?


Ich bin mir nicht sicher, ob es in der heutigen Zeit noch "nötig" ist, bei einem Verlag zu veröffentlichen. Im Moment sehe ich meine Zukunft eher im E-Book-Bereich als Self-Publisher. Wenn aber die Konditionen stimmen, würde ich sicher nicht nein sagen.

 

 

 

Ich sage danke und mache eine Anmerkung zu Frage 2.

Es geht darum, dass Reichtum nicht immer mit Berühmtheit einhergeht. Man kann auch berühmt sein / werden, ohne reich zu sein oder Geld zu scheffeln oder man macht Kohle und wird erst posthum berühmt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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